Im Online liegt die Zukunft des Fernsehens!

Social TV

Heute Nachmittag fand ein Live-”Twinterview” mit NRWision, dem TV-Lernsender für Nordrhein-Westfalen, und Frank Elstner, dem Erfinder Europas erfolgreichster TV-Show ”Wetten, dass..?“, zum Thema “Experimentieren im Fernsehen” statt. Zwei zentrale Aussagen blieben am Ende hängen.

Beide hatten für ihre Fragen und forex handeln Antworten nur jeweils 140 Zeichen zur Verfügung. Es ging natürlich um “Wetten, dass..?”, um gute und schlechte Moderatoren, aber auch um die Zukunft des Fernsehens. Die Kernaussagen von Frank Elstner zum letztgenannten Themengebiet waren in meinen Augen:

Online liegt die Zukunft!” und “Alles ausprobieren – die verrücktesten Ideen! Ohne Quotendruck: Das wünsche ich mir seit 40 Jahren.

Die erste Aussage dürfte forex brokers nicht überraschen. Social TV ist jetzt schon in aller Munde. Kommende Woche steht das Thema bei der CeBIT C³ Conference auf der Agenda. Richard Gutjahr, Bertram Gugel und viele mehr werden das Thema ausführlich diskutieren und beleuchten. Social TV wird seinen Weg gehen. Und vielleicht liegt genau dort die Chance für die devisenhandel zweite Aussage. Durch die Veränderung, die das Netz auf das Fernsehen ausübt und in der Zukunft noch ausüben wird, entstehen verrückte und wagemutige Ideen. Das Fernsehen hat die Chance, das soziale Schmierelement der kommenden Jahre zu werden. Will man sich weiterentwickeln und nicht die x-te Casting Show oder Scripted-Reality Format senden, führt an der Entwicklung kein Weg vorbei. Das komplette, unveränderte Interview könnt ihr unten nachlesen.

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Das Live-"Twinterview" zwischen @nrwision und @Frank_Elstner

Thema "Experimentieren im Fernsehen"

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    @Frank_Elstner Sooo … Guten Tag, Herr Elstner. Zunächst ganz herzlichen Dank für Ihre Zeit. Wo twittern Sie denn gerade eigentlich?
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    @nrwision in meinem Büro in Baden-Baden. Sonnenschein, 18 Grad. Neidisch?
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    @Frank_Elstner Hier ist es grau. Also ja. ;-) Sie experimentieren jetzt seit einigen Wochen mit Twitter. Was reizt Sie an dieser Plattform?
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    @nrwision Feedback von Zuschauern kann nicht schneller sein. Habe vor 30 Jahren 1. Rückkanal in USA erlebt. Sind wir jetzt fortschrittlich!
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    @Frank_Elstner Als “Wetten, dass..?”-Moderator haben Sie ja früher auch gerne überzogen. Fällt Ihnen das 140-Zeichen-Limit hier schwer? ;-)
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    @nrwision Gute Frage. Ist letztendlich eine wunderbare Disziplinierung.
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    @Frank_Elstner Disziplinierung, auf den Punkt zu kommen?
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    @Frank_Elstner Pflicht-Frage: Wie gefällt Ihnen denn die aktuelle Diskussion zur #WD-Zukunft und zur #Gottschalk-Nachfolge?
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    @nrwision Warte auf eine klare Entscheidung. Das lange hin und her hilft keinem.
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    @Frank_Elstner Noch anders gefragt: Gefällt Ihnen, wie das #ZDF gerade mit Ihrem “Baby”, Ihrer Show-Idee umgeht”?
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    @nrwision verstehen Sie bitte, dass ich nichts schlechtes über das ZDF sagen will…
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    @Frank_Elstner Einverstanden. – Was glauben Sie denn: Warum ist aus Ihrer damaligen Show-Idee so ein langjähriger Erfolg geworden?
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    @nrwision weil die Phantasie der Zuschauer unerschöpflich ist.
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    @Frank_Elstner Sie meinen die Wettvorschläge? Lkw auf Eiern? Kerzen-Auspusten im Handstand?
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    @nrwision ja, und tausend andere…
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    @Frank_Elstner Wäre so ein Format-Coup heute überhaupt noch möglich? Ganz neu erfinden lässt sich das Fernsehen ja offenbar kaum noch …
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    @nrwision habe noch Wettvorschläge für 10 Jahre ;-)
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    @nrwision das hat Rudi Carrell schon vor “Wetten, dass…?” gesagt
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    @Frank_Elstner Wie entstehen denn Ideen bei Ihnen? Sie haben zahlreiche Formate entwickelt … Wie gehen Sie vor?
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    @nrwision Traditionell: Mit offenen Augen durch das Leben gehen – Gute Ideen liegen auf der Strasse.
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    @nrwision Professionell: Marktlücken entdecken und Bedürfnisse stillen.
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    @Frank_Elstner Welche Zutaten braucht aus Ihrer Sicht ein neues / erfolgreiches TV-Format?
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    @nrwision wenn es dafür wirklich ein Rezept geben würde, würde ich es nicht verraten ;-)
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    @Frank_Elstner Gibt es ein Rezept für einen garantierten Flop? Lässt sich ein Flop vorhersagen?

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Sent!

Error!

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Datenleck bei Gogobot! Oder bei Facebook?

Gogobot Logo

Mein neuer Name lautet Shai Goldman und ich bin wohnhaft in San Francisco und New York! Das will mir zumindest der Social Media Reiseplaner Gogobot glaubhaft machen, nachdem ich mich bei selbigem Service per Facebook Connect eingeloggt habe. 

Dank Roland Müller habe ich vorhin mal wieder einen “namecheck” durchgeführt.

Dabei bin ich unter anderem auf meinen Account bei Gogobot, einem Reiseplaner im Netz, gestoßen. Um die Passwortflut einigermaßen unter Kontrolle zu haben, melde ich mich nach Möglichkeit nur noch per Facebook Connect oder Twitter  Sign In ein. So auch diesmal. Was ich dann aber zu sehen bekomme, erschüttert mich doch sehr! Ich befinde mich auf einmal im Account eines gewissen Shai Goldman. Wie geht das?

Gogobot

Ich habe nun Zugriff auf sein gesamtes Profil, d.h. ich kann Reisen anlegen, Freunde löschen oder hinzufügen und natürlich auch allerhand Unfug treiben, z.B. die Verbindungen zu Facebook und Twitter trennen. In der Folge dürfte er nicht mehr auf sein Profil zugreifen können.

Gogobot Account Settings

Die Frage, die sich mir unweigerlich stellt: Wenn ich jetzt als Herr Goldman eingeloggt werde, wer wird als Guido Bülow eingeloggt? Das macht mir Angst! Was wird dieser jemand in meinem Namen anstellen? Wie kann es überhaupt dazu kommen, dass solch ein Fehler passiert. Wo ich mich doch schließlich mit MEINEM Facebook Account eingeloggt habe und den Zugriff explizit im Anmeldedialog genehmigen muss?

Ich habe nun Gogobot per Twitter informiert und bin auf die Reaktion mehr als gespannt.

UPDATE um 18:47 Uhr. Gogobot hat sich gemeldet und wird den Vorgang umgehend prüfen.

Hi! I’m Jason (with Gogobot.com). I just wanted to let you know that we received your twitter messages and that we’re investigating the issue you’re having. If you need anything else, or have any questions, I’ll be your personal point of contact.

Update um 08:18 Uhr. Gogobot hat das Problem gelöst.

Hi again! We think that we’ve resolved this issue. 1) If you are still logged in to the site, please log out. 2) Use Facebook Connect to log back in; you should now be logged in as yourself. To put any fears to rest, the account you were logged into before was not actually Shai’s real account. Clearly this was was a bug, but no one else has or had access to your account or information, and you did not actually have access to Shai’s real account or information. We’re sorry for any trouble this has caused and want to thank you for bringing this to our attention!

Ehrlich gesagt bin ich erstaunt, wie sehr Gogobot bemüht ist, das Problem zu lösen. Finde ich gut. Sollten sich einige Unternehmen eine Scheibe von abschneiden.

P.S.: Ich mag mir gerade nicht vorstellen, wenn das Problem nicht bei Gogobot selbst sondern bei Facebook liegt. Nachtigall ich hör dir trapsen.

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Schritt für Schritt zum Social Media Erfolg

Social Media Erfolg

Jeder will doch die nächste erfolgreiche Viral-Kampagne. Dabei ist es egal, ob es sich um einen YouTube-Hit oder eine gelungene interaktive Applikation handelt. Aber Social Media Erfolge kommen nicht über Nacht zustande und sind das Ergebnis von harter, konstanter Arbeit. 

Es braucht schon eine lang angelegte Strategie, um nicht als bloße Eintagsfliege zu enden und sich eine Reputation im Netz zu erarbeiten. Eine entsprechende Strategie bedarf vieler Vorüberlegungen:

  • Die Wahl der geeigneten Plattform
  • Die Zielsetzung
  • Das passende Team
  • Erfolgsmessung
  • etc.

Man muss sich und seine Aktivitäten immer wieder hinterfragen. Die eigene Strategie muss kontinuierlich angepasst und optimiert werden. Es gibt also viele Dinge zu beachten, die den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen können. Die Agentur Simply Business hat eine übersichtliche (interaktive) Step-by-Step Infografik erstellt, die man bei der Konzeption seiner Strategie verfolgen kann. Die Grafik ist dabei so gestaltet, dass man sich von Frage zu Frage durcharbeiten und Unter-Punkte, die von besonderem Interesse sind, für weitere Informationen anklicken kann.


Click image to open interactive version (via Simply Business).

Insbesondere Schritt 2 und 3 werden meines Erachtens viel zu oft vernachlässigt. Aus eigener Erfahrung ist die erste Reaktion ist in der Regel “Wir brauchen unbedingt eine Facebook Seite, da sind schließlich alle”. Aber dieser Schnellschuss ist oft schon die erste Fehlentscheidung. Wie nützliche finde ihr diesen Step-by-Step Guide, welchen Schritt haltet ihr für besonders entscheidend?

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Schluss mit der Gängelung der Kunden – Das Cord-Cutters Manifest

Das Cord-Cutters-Manifest

Nico Lumma hat in seinem Blog das “The Cord-Cutters Manifesto“ vorgestellt. Die Thesen finde ich allesamt so wichtig, dass ich sie hier 1:1 wiedergebe. Denn man kann es gar nicht oft genug wiederholen, es muss endlich Schluss sein mit der Gängelung der Konsumenten.

In der letzten Woche machte passenderweise ein Comic von The Oatmeal die Runde, der sich genau mit dieser Problematik beschäftigt: “I tried to watch Game of Thrones and this is what happened!” Ein User will sich auf legalem Weg die Staffel der Serie besorgen und endet dann, in Ermangelung eines Angebots, bei einer Tauschbörse. Die Geschichte ist eigentlich zu traurig um wahr zu sein, aber leider heutzutage immer noch Alltag. Aber nun zurück zum Manifest und den fünf Wünschen.

1. We would like to watch the TV shows we want when we want on the device or screen we want. Sounds simple, doesn’t it? We all know as cord-cutters that nothing is ever that simple. You often have to wait a day, a week, a month or a year to see a show that aired last night. Give us the shows we want when we want them and we’ll be willing to pay a fair price. Without a cable subscription.

2. We will pay for the shows and sports we want most. This is a business model you understand well: pay-per-view. Some people will pay $4.99 for a movie that just left the theaters and others will pay $50 for a top-flight boxing match. Just move that model over to TV, so that some people pay 99 cents for a regular season show, $1.99 for a season-ending show and $9.99 for a season’s pass. iTunes already offers this up, but this needs to be broken out of Apple’s closed system for everyone. Without a cable subscription.

3. End the blackouts for sports-on-demand. Ah, the most difficult one for you to pull off because of multibillion-dollar contracts between sports leagues and the TV networks. But consider the new revenues that would come in if everyone in the nation (or maybe the world, if you do it right online) could pay $1.99 to watch each New York Knicks game with Jeremy Lin playing. Or if you’re a fan of a hometown team, you could buy a season’s package to watch the games at home. We repeat: Without a cable subscription.

4. Yes, we mean one service that plays on all devices. If we rent or buy a show with one service, we expect to watch it on our big-screen TV, our smartphone, our tablet, our computer monitor, and on whatever invention comes next that has a screen. You’ve already been building such a system, called “TV Everywhere” or Xfinity (at Comcast). It’s great, but it assumes only people paying for cable can watch. All you have to do is come up with a fair fee for non-cable subscribers, and we’ll be hooked.

5. Good shows swim; bad shows sink. The argument from cable providers is that the only way to support quality programming is to have everyone pay for every channel. If they switched to a la carte programming, everyone would choose a few channels and we’d lose the diversity. And who would pay the “Mad Men” their escalating salaries? Guess what: The good programming would rise to the top, and the bad programming would go away. If the current crop of actors can only survive on $1 million per episode, we can probably find a new crop of actors who can survive on $10,000 per episode. More likely, the less middlemen who are involved in TV production and distribution, the more money that actors will get directly from fans.

Kann ich alles genau so unterschreiben. Und um es noch mal ganz klar zu sagen:

1. We would like to watch the TV shows we want when we want on the device or screen we want.

2. We will pay for the shows and sports we want most.

3. End the blackouts for sports-on-demand.

4. Yes, we mean one service that plays on all devices.

5. Good shows swim; bad shows sink.

So! Aber es muss wohl erst wieder ein Unternehmen wie Apple um die Ecke kommen und den Markt neu ordnen. Und dann wird wieder gejammert…

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Very Pinteresting – Fakten zum Shootingstar

Pinterest Logo

Alle Welt liebt Pinterest. Die Nutzerzahlen steigen kontinuierlich. Bei der der Verweildauer werden die Angebote Tumblr, Google Plus, LinkedIn und Twitter locker abgehängt. Die Agentur Modea hat die neuesten Fakten zum Shooting-Star zusammengetragen.

Die Fakten in aller Kürze:

  • Die Mehrheit der Nutzer sind weiblich, genau genommen 68,2 %.
  • Das Wachstum der Seite beträgt 2.702,2%
  • 28% der Nutzer verdienen mehr als 100.000 $
  • Pinterest zählt 1,36 Millionen Besucher pro Tag

Very Pinteresting - Fakten über Pinterest

(via Pinning = Winning | The Infographic)

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